Gemeinsam weiterkommen

4. März 2021
1/2021

Die Entwicklung der regionalen Aktivitäten, die Betreuung der Vorstandsgremien und die Beziehung zu den Mitgliedern der SKO liegen in den Händen von Claire-Lise Rimaz in der Westschweiz und Alexia Bertschi in der Deutschschweiz. Gemeinsam wollen die beiden Frauen die Position der SKO stärken.

Was macht Dich aus?

Alexia Bertschi: Ich arbeite und lache gerne mit Menschen, mag Herausforderungen und kann den meisten Situationen etwas Positives abgewinnen.
Claire-Lise Rimaz: Ich mag es, aus meiner Komfortzone herauszukommen, neue Gebiete zu erleben, mich auf neue Herausforderungen einzulassen. Von Fribourg nach Zürich, über Lausanne und Paris, jedes Mal wieder von vorne zu beginnen, macht mir keine Angst.

Wo kommst Du her?

Claire-Lise Rimaz: Aus einer Familie von Persönlichkeiten mit diametral entgegengesetzten politischen Ausrichtungen. Meine Verbundenheit mit der Kunst der respektvollen Debatte und meine unstillbare Neugier sind unbestreitbar am Familientisch geschmiedet worden.
Alexia Bertschi: Aufgewachsen bin ich im Hotel- und Gastronomiebetrieb meiner Eltern – unternehmerisches Handeln und Gastlichkeit haben meinen beruflichen Fokus immer stark geprägt und beeinflusst.

Was treibt Dich an im Leben?

Alexia Bertschi: Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben einen Wert geben (eines meiner Lieblingszitate, es stammt von Wilhelm von Humboldt).
Claire-Lise Rimaz: Immer wieder neu lernen. Da ich von Natur aus vielseitig bin, bin ich immer begierig darauf, neue Wege zu entdecken, neue Dinge zu tun.

Wie kannst Du andern am besten helfen?

Alexia Bertschi: Als wichtig im beruflichen Umfeld sehe und fördere ich die 3Ks: Kooperation, Kollaboration und Kommunikation.
Claire-Lise Rimaz: Indem wir immer darauf achten, dass wir verstehen, was ihre Wünsche sind und was sie antreibt.

Was ist Deine grösste Hoffnung für die Zukunft?

Claire-Lise Rimaz: Die Welt befindet sich im Umbruch, sei es klimatisch, wirtschaftlich oder gesellschaftlich. Solidarität wird, so hoffe ich sehr, der Grundpfeiler unserer Anpassung an die vielen Herausforderungen sein, die uns erwarten.
Alexia Bertschi: Das Morgen hängt davon ab, was wir heute tun. In diesem Sinne wünsche ich mir, dass wir alle unsere berufliche und private Welt heute mit der gleichen Sorgfalt behandeln, wie wir sie morgen vorfinden möchten.

Was hat Dich bewogen, zur SKO zu stossen?

Alexia Bertschi: Ich beschäftige mich beruflich schon seit vielen Jahren mit Themen wie Karriereentwicklung, Sicherstellung der Employability, Leadership & Digitalisierung. Die SKO ist ein Netzwerk, das eine sehr wichtige Plattform für die Vernetzung und Weiterentwicklung von Führungskräften sicherstellt – diesen Fokus finde ich super und freue mich, da nachhaltig mitzuwirken.

Wie kann die SKO junge Menschen ansprechen, die sich weniger für Berufsverbände interessieren? 

Claire-Lise Rimaz: Ich komme aus der berühmten Generation der Millenials, der Generation, die manchmal als ungeeignet für die Arbeitswelt gilt, und die an einen Zeitrahmen gewöhnt ist, der schneller ist als derjenige des Unternehmens. Diese Generation steht vor neuen Arbeits- und Vernetzungsformen und trägt zu diesen bei. Die SKO hat viele Vorzüge, um diejenigen zu begeistern, die die Arbeitswelt verändern wollen. Wir müssen noch mehr unternehmen, um sie davon zu überzeugen.
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